FAQ zu den Schüler-iPads
Stand: 17.06.26 17:00
Antworten vom 17.06.26
Die Verantwortlichen der Stiftung suchen nach einer Lösung für das vorzeitige Ausscheiden von Schülern (z. B. nach der 9. Klasse). Bitte schließen Sie den Vertrag erst einmal mit der vorgegebenen Vertragslaufzeit ab.
Wenn wir eine Lösung haben, informieren wir Sie hier.
Unsere Schulen wurden befragt, ob sie die 1:1- Ausstattung mit elternfinanzierten iPads fortsetzen oder auf Klassensätze setzen möchten. Im Fall der SEKHDL fiel die Wahl auf das Fortsetzen der elternfinanzierten 1:1 Ausstattung, welche wir nun umsetzen.
Der angestrebte Hardwarerhythmus sind 36 Monate. Ein Zyklus von der 5. bis zur 7. Klasse und einer von der 8. bis zur 10. Dies ist nach vielen Erwägungen technisch sinnvoll und mit ca. 16,45 € im Monat (inkl. der Versicherung, inkl. der Lizenzen für das MDM, zusätzlich stellt die Stiftung ein Office 365 pro Schüler für die Eltern kostenfrei) fair.
Jetzt – also im Einstiegsjahr, fallen die Laufzeiten unterschiedlich aus, um in dieses System, bzw. den Austauschrhythmus zu kommen. Die unterschiedlichen Preise des Dienstleisters für die Laufzeiten, ergeben sich zum großen Teil aus dem Wertverlust der iPads, der in der ersten Zeit am höchsten ist.
Grundsätzlich ist das aber auch eine Fortsetzung des bisherigen Systems, bei dem die Eltern eine Miete gezahlt haben. Diese ist mit 9,50 € nicht mehr zu halten. Das wäre auch der Fall, wenn wir die neuen Geräte direkt an die Eltern vermieten würden.eine Laufzeit von 24 Monaten
Die iPads können am Ende der Vertragslaufzeit an den Dienstleister zurückgegeben oder für 6 Monatsmieten erworben werden.
siehe 1. Frage unter Preise
Die iPads werden für die Schüler der neuen 5. und 6. Klassen nach der 7. Klasse getauscht. Deshalb ergeben sich jetzt für einige Laufzeiten von 24 statt der sonst üblichen 36 Monate.
Es handelt sich um Mietverträge, welche die Eltern mit einer externen Firma schließen. Nach Ablauf der Mietzeit kann fremdes Eigentum nicht einfach einhalten werden, weder durch den Vertragspartner, noch durch Dritte.
Die 2021 angesetzten 9,50 € im Monat waren damals schon nicht voll kostendeckend, wobei von Beginn an die Stiftung die komplette Selbstbeteiligung der Versicherung übernommen hat. Leider wurde in viele Fällen nicht wirklich sorgsam mit den Geräten umgegangen. Zusätzlich hatten die Schulen einiges an Verwaltungsaufwand, u.a. mit der Abwicklung der Versicherungsfälle.
Die Stiftung stand also vor der Frage, wie bekommen wir diese Prozesse, den regelmäßigen Austausch der Hardware (als Stiftung können wir die alten Geräte nicht direkt an die Eltern verkaufen, um einen Kreislauf zu gewährleisten) und die technische Verwaltung unter einen Hut und das auch noch möglichst nachhaltig.
Insgesamt sind im System ca. 1800 iPads zu verwalten, also die Verwaltung der Apps, Updates, Sperrung im Verlustfall, Service bei technischen Problemen, Zurücksetzen nach Schulabgang usw.
Die IT-Abteilung hat insgesamt zwei Mitarbeiter, die die gesamte IT von rund 7000 Menschen der Schulstiftung mit fast 40 Einrichtungen betreuen. Dass man sich bei dieser Menge externe Dienstleister ins Boot holen muss, liegt auf der Hand und dass diese auch bezahlt werden wollen, ebenfalls.
Grundsätzlich sieht es nach außen nach einer kurzfristigen Aktion aus. Der Prozess läuft allerdings schon fast ein Jahr. Dies umfasst Überlegungen, ob wir das System mit einer 1:1 Ausstattung mit stiftungseigenen Geräten fortsetzen, auf Klassensätze gehen oder externe Dienstleister einbinden. Ein Tausch der iPads war ursprünglich bereits im letzten Jahr vorgesehen, wobei wir uns parallel mit verschiedenen Lösungen beschäftigt haben.
Nach vielen Angeboten, Gesprächen und Verhandlungen, hat die AfB gGmbH den Zuschlag erhalten. Die Preise sind hier ähnlich zu Mitbewerbern am Markt. Weiterhin spielen aber auch die Nachhaltigkeit, die Flexibilität und die Erfahrungen im Bildungsbereich eine wesentliche Rolle.
Die Entscheidung für die AfB als Dienstleister fiel endgültig erst im Frühjahr 2026. Der bürokratische Prozess, bis daraus eine Beschlussvorlage wurde und im letzten Schritt ein Vorstandsbeschluss, den alle Vorstände unterschrieben haben, dauerte länger als geplant. Bevor ein Beschluss letztendlich gefasst ist, können keine Details an die Schulen oder Eltern gegeben werden. Es kommt nicht selten vor, dass es in diesem Prozess noch Änderungen gibt.
Parallel braucht die AfB mindestens 6 bis 8 Wochen Vorlauf, um Geräte in entsprechender Stückzahl zu beschaffen und vorzubereiten. Aus diesem Grund die für Sie kurzfristige Öffnung der Bestellportals. Erst wenn das Portal geschlossen ist, kann die AfB mit der Beschaffung starten.
Ϫ Um es mal ganz ehrlich zu sagen, empfinden wir die derzeitige Situation als „Abzocke“.
Die Preise für Dienstleistungen dieser Art liegen alle in etwa auf diesem Niveau.
Die Preise unterliegen maßgeblich der Weltwirtschaft. Kein Händler kann heute einen Preis für ein elektronisches Gerät in zwei Jahren garantieren. In zwei Jahren ist vermutlich auch die nächste iPad-Generation am Markt.
Der Vertrag hat eine feste Laufzeit und daran ist auch der Dienstleister gebunden und kann nicht zu den gleichen Bedingungen einfach den Vertrag verlängern.
Preise
Neben der Hardware sind im Mietpreis enthalten: eine umfassende Versicherung, die die schulischen Bedingungen berücksichtigt und die für die Schule notwenige Lizenz für das Gerätemanagement-System.
Im Fall der Abschlussjahrgangsstufen wird zur Einführung eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten angeboten. Die monatlichen Kosten sind hier am höchsten, da u.a. im ersten Jahr auch der Wertverlust des Gerätes am höchsten ist.
Bei Fragen zu den Preisen, können Sie sich direkt an den Dienstleister wenden. Unsere Ansprechpartnerin der AfB gGmbH ist:
Frau Susanne Berude
Account Managerin Education
Telefon: +49 511 336399-3401
Mobil: +49 159 04557019
Mail: susanne.berude@afb-group.eu
Die AfB gGmbH hat die Möglichkeit in bestimmten Fällen eine Förderung zu ermöglichen. Auch hierfür wenden Sie sich gern an den Dienstleister.
Für einen Antrag auf Schulgeldermäßigung, informieren Sie sich bitte auf der Homepage der Schulstiftung unter: www.schulstiftung-ekm.de/einrichtungen/materialien-fuer-eltern/
Die alten Bestandsgeräte wurden 2021 direkt vom Schulträger (also der Schulstiftung) gekauft.
Zur Finanzierung und zum Betrieb der technischen Umgebung wurden 9,50€ monatlich berechnet.
Nun sind die alten iPads am Ende ihrer sinnvollen Lebenszeit angekommen. Der Speicher reicht nicht mehr für notwendige Updates, die Akkus halten nicht mehr lange, die Tastaturen sind öfter defekt und nicht mehr in ausreichender Menge lieferbar.
Um dem Rechnung zu tragen und die Eltern etwas zu entlasten, hatte der Schulträger bereits seit Anfang 2025 auf den Einzug der monatlichen 9,50€ verzichtet, die laufenden Kosten und auch von Beginn an in Schadensfällen die Selbstbeteiligung der Versicherung übernommen.
Jetzt müssen die Geräte dringend erneuert werden. Hierzu arbeiten wir nun mit einem externen Dienstleister zusammen – der AfB gGmbH. Die Mietverträge werden direkt mit dem Dienstleister geschlossen.
Die Entscheidung für den Dienstleister ist nach eingehender Prüfung anderer Angebote auf die AfB gGmbH gefallen. Es kann flexibel auf die Bedürfnisse von Schulen reagiert werden, es gibt direkte Ansprechpartner für die Eltern, Schulen werden in den Abläufen entlastet (z.B. Beauftragung von Ersatzhardware, Bearbeitung von Versicherungsfällen und ein nicht zu vernachlässigender Punkt – die Geräte können zyklisch und dabei auch nachhaltig ausgetauscht werden.
Die Tagespreise sieht man bei Vertragsabschluss im Portal des Dienstleisters.
Verträge und Laufzeit
Die Laufzeiten sind vorgegeben, um einen gleichmäßigen Austausch der Hardware sicherzustellen.
Nach der 7. Klasse werden die iPads gewechselt. Deshalb erhalten z. B. die 6. Klassen iPads mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Ab der 8. Klasse wird ein neuer Vertrag geschlossen.
Ja. Zu Beginn der 8. Klasse wird ein neuer Vertrag bis zum Ende der 10. Klasse geschlossen.
Ϫ Warum werden die Geräte nicht von der 5. bis zur 10. Klasse genutzt
Da die Geräte im täglichen Einsatz sind, würden die Akkukapazität in den letzten Jahren nicht ausreichen, um einen Schultag zu halten.
Übernahme des Gerätes
Das Gerät können Sie nach der 7. Klasse und der entsprechenden Zahlung übernehmen. Es kann dann aber nicht mehr in der Schule verwendet werden (Versicherungsschutz, Leistungsfähigkeit Akku, gleiche Ausstattung der Jahrgangsstufe).
Versicherung
Für die Fragen zur Versicherung (wie Leistungen oder Selbstbeteiligung) wenden Sie sich bitte an den Dienstleister.
Ja. Bisher hatte die Stiftung die Selbstbeteiligung im Versicherungsfall übernommen. Leider wurde zunehmend entsprechend schlecht mit den Geräten umgegangen.
Speicher
Die 128 GB Speicherkapazität reichen aus unserer Sicht für den Schulbetrieb aus. Sollten jedoch enorm viele Fotos und viele Videos gespeichert werden, wäre auch ein Speicher von 256 GB einmal voll.
Eigene Geräte
Das geht leider nicht: Selbst gekaufte Geräte können nicht so einfach von der Schule verwaltet werden, z. B. zentrales Aufspielen der Apps, Verwaltung der Rechte, Zuordnung einer Klasse, Nutzung des iCloud-Speichers, Einrichtung der Benutzer.
Die Geräte werden max. 1x (nach der 7. Klasse getauscht).
Eigene Geräte nicht leider nicht möglich (siehe vorgehende Frage).
Es werden zurzeit etwa 1800 iPads durch die Schulstiftung betreut. Aufgrund dieser Menge ist eine Verwaltung und die manuelle Aufnahme einzelner Geräte in das Gerätemanagementsystem nicht auf externen Wegen möglich, zudem muss der Versicherungsschutz gewährleistet sein. Der Aufwand und die Kosten würden zusätzlich steigen.
Übergang von vorhandenen zu den neuen Geräten
Ja.
Nachdem die neuen Geräte in Verwendung sind. Behalten wir die alten Geräte noch ca. 4 Wochen in der Schule. In der Zeit können wir also im Bedarfsfall noch auf die alten Daten zugreifen.
Wir erinnern die Schüler auch daran, regelmäßig eine Sicherung ihrer Daten vorzunehmen.
10. Klasse
Die alten Geräte habe nur 32 GB Speicherplatz, der inzwischen nicht mehr ausreicht. Wir können z. B. keine Systemupdates mehr durchführen.
Die Tastaturen der Geräte versagen mehr und mehr ihren Dienst und sind mehr in neu anzuschaffen
Ϫ Muss der Vertrag auch nach Schulende bis zum Ablauf der 12 Monate weiterbezahlt werden?
Ja, 12 Monate, also von September bis August
Ϫ Warum wird Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen keine alternative Lösung angeboten?
Um vernünftig arbeiten zu können, benötigen alle Schüler die gleichen Geräte. Bei den bisherigen ist der Speicherplatz voll und ein gutes Arbeiten ist schon jetzt oft nicht möglich.
Bitte beachten Sie auch, dass die Schüler die Geräte seit Anfang 2025 ohne eine Gebühr nutzen.
Es besteht die Möglichkeit des Abkaufes der Geräte nach den 12 Monaten Mietzeit. Nach dem Abkauf kann das iPad z.B. für den weiteren schulischen Weg genutzt oder auch veräußert werden.
Beispielrechnung:
12 Monate Mietzeit (6 Monatsraten zusätzlich bei Kaufoption) würden die Eltern also 18 x 34,32€ = 617,76 € bezahlen.
Leider nein. Die alten Geräte sind im aktuellen Stand nicht mehr sinnvoll zu verwenden.
